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Meine Geschichte

Aus Liebe zum Tennis.
Aus Freude an Bewegung.

Ich bin Wolfgang-Alexander Paes. Seit meiner Kindheit begleitet mich Sport – und seit mehr als zwei Jahrzehnten die Frage, wie Bewegung allen Spaß machen kann.

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Wolfgang-Alexander Paes zeigt zwei Besucherinnen die sportstation bei einer Sportlehrerkonferenz
Wolfgang-Alexander Paes bei einer Sportlehrerkonferenz · Originalfoto

Der Anfang

„Was wäre, wenn Bewegung sich so spannend anfühlt, dass Kinder freiwillig noch eine Runde laufen wollen?“

Kindheit

Aufgewachsen auf dem Tennisplatz.

Meine Eltern bewirtschafteten das Clubhausrestaurant des TC Ford Köln. Unsere Wohnung lag direkt auf dem Vereinsgelände. So war der Tennisplatz von klein auf mein zweites Zuhause – und Tennis wurde meine große Leidenschaft.

Während meiner Schulzeit trainierte ich selbst viel Tennis. Schon mit 16 begann ich, Tennisunterricht zu geben. Von 1989 bis 1991 absolvierte ich die Ausbildung zum staatlich geprüften Tennislehrer beim VDT. Danach trainierte ich Jugendliche beim TC Ford Köln, später bei Eintracht Dortmund und beim TC Grün-Weiss Lennep.

Training auf einem Tennisplatz
Tennis blieb der Ausgangspunkt – auch für die erste Idee zur Bewegungsmessung.
2002–2004

Die Idee: Bewegung messbar und spielerisch machen.

Beim Pausentennis an der Wihagener Grundschule fiel mir auf: Kinder, denen Tennis nicht so lag, verloren schnell den Spaß daran. Oft erzählten sie danach auch ihren Freunden, dass Tennis keinen Spaß mache. Ich wollte ein Bewegungsangebot entwickeln, mit dem ich an eine Schule gehen und die ganze Klasse begeistern kann. Mit Tennis allein war das nicht möglich.

Die Bergische Morgenpost berichtete am 13. März 2002 unter der Überschrift „Aufschlag, Vorhand – Vorteil Schule!“ über das Projekt. Der Bericht markiert den Ursprung der Idee, aus der später der Speedflipper und speed4 wurden.

Bergische Morgenpost, 13. März 2002 – hier nahm die Idee beim Pausentennis an der Wihagener Grundschule ihren Anfang.

Weitere Presseberichte · anklicken zum Vergrößern

„Freude am Flinksein“ – der Speedflipper im Einsatz und die Resonanz bei Kindern und Sponsoren.
„speed4 startet am Montag“ – Zeitungsbericht vom 12. September 2009.
„Speed4 am Etapler Platz“ · 6. März 2009.
„Junge Menschen kreativ bewegen“ · TennisKinderLand in Hückeswagen.
„Familienfest: Düsseldorf sucht den Superdribbler“ · 13. August 2009.
„High-Tech-Ballspiele“ · Bergische Morgenpost, 1. März 2004.
„Fitnesstest für Schüler“ · ein Test für Kinder im Sauerland.
„Bewegung statt Bits und Bytes“ · Oktober 2007.
„Sportlicher Wettkampf gegen sich selbst“ · August 2008.
„Spaß für flinke Kids“ · Speed4 in den City-Arkaden.
„Speed4“-Anlage soll der Stadt erhalten bleiben.
„Wie am Computer – nur in echt“ · der Speedflipper in Aktion.
„Kinder geben mächtig Gas“ · Straßenfest Wermelskirchen.
„Abspecken mit dem Lauftest“ · Projektwoche an der Hauptschule.
„Läuft gut: speed4-Stadtmeisterschaft“ · 16. September 2009.
„Sein Herz für den Sport entdecken“ · Remscheider City-Lauf, 6. Juni 2009.
„Endsport“ · Speed4-Schulmeisterschaft, 6. Mai 2009.
„Auf der Zielgeraden ins Finale“ · 27. April 2009.
„Im Flipper-Tempo durch die Schule rasen“ · 27. Januar 2009.
„Essen aus Frust und Sorge“ · WZ, 23. September 2008.
„Jede Sekunde zählt“ · 14. März 2008.
„2000 Kinder auf Trab gebracht“ · Finale im Allee-Center Remscheid.

Aus ersten Versuchen wurde der Speedflipper. 2003 ging ich mit einem Prototyp auf Tour, um Erfahrungen zu sammeln. Das Gerät maß Laufleistungen und machte sie direkt erlebbar.

Der erste Speedflipper-Prototyp mit großem Mess- und Auswertungsaufbau
Die Auswertung war nur ein Teil – der erste Prototyp war ein echtes Mega-Equipment.
Kind testet den frühen Speedflipper-Prototyp im Einsatz
Der frühe Speedflipper im Einsatz.
2005–2006

Vom Trainingsplatz ins Fernsehen und in die Profiklubs.

2005 machten drei Folgen der Fernsehsendung „Helden der Kreisklasse“ die Spiele mit dem Speedflipper einem breiteren Publikum bekannt. Bei Dreharbeiten beim 1. FC Köln war Matthias Scherz dabei. Es folgten Einsätze bei weiteren Klubs – darunter Schalke 04 mit Trainer Mirko Slomka und ein Parcours mit Gerald Asamoah.

Die Namensänderung zu speed4 kam durch den Profifußball. 2006 erhielt ich zur Heim-WM meinen ersten großen Eventauftrag vom Bayerischen Fernsehen: Speedflipper-Aktionen mit Live-Berichterstattung, unter anderem im Stadion Unterhaching.

Fernsehteam und Spieler des 1. FC Köln bei Dreharbeiten
Dreharbeiten beim 1. FC Köln.
Gerald Asamoah am Speedflipper-Parcours
Gerald Asamoah beim Parcours, im Hintergrund Schalke-Trainer Mirko Slomka.
Fußballer testet den Speedflipper
Speedflipper im Fußballumfeld.
Wolfgang-Alexander Paes im Gespräch mit Guido Buchwald neben dem Speedflipper-Equipment
Im Gespräch mit Guido Buchwald, damals Trainer von Alemannia Aachen.

Große Eventserie mit dem Bayerischen Fernsehen

Mit dem BR ging der Speedflipper auf Städtetour. Die Stationen: München, Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt und Augsburg.

Kind läuft beim BR-Speedflipper-Parcours in der Innenstadt
Mitmachparcours mitten in der Stadt.
Speedflipper-Aktion mit Bayerischem Fernsehen und Publikum
Eine Station der BR-Städtetour.
Bayerisches Fernsehen begleitet eine Speedflipper-Aktion
Der BR begleitet die Veranstaltung.
Speedflipper-Aktion im Stadion mit Kamerateam des Bayerischen Fernsehens
Live-Einsatz des Bayerischen Fernsehens im Stadion.
2007–2009

Tennis-Test, Schultour und ein großer Durchbruch.

2007 testete Professor Alexander Ferrauti mit seinem Sohn den gemeinsam entwickelten Tennis-Test. Parallel entwickelte ich zwischen 2007 und 2008 die Schultour: Bewegung sollte in den Schulalltag kommen und für Kinder direkt erlebbar sein.

Ein Film zeigt die Schultour in Aktion. Der Zeitungsausschnitt aus 2009 dokumentiert den Start von „speed4“ an Gevelsberger Grundschulen.

Professor Alexander Ferrauti und sein Sohn beim Tennistest
Professor Alexander Ferrauti mit seinem Sohn beim Tennis-Test, 2007.

Film · Schultour

Bewegung, die Kinder mitnimmt.

Einblicke in die Tour, die aus der ursprünglichen Idee eine Aktion für Schulen machte.

Die lokale 720p-Fassung wird erst nach dem Klick geladen.

Speed4-Bilder bei Google ansehen ↗

Speed4-Parcours in einem adidas-Umfeld
Speed4 im adidas-Umfeld.
Lionel Messi mit adidas F50 und Speed4
Das vorhandene Messi-Motiv aus dem adidas-Speed4-Material.

Der Durchbruch

adidas kauft speed4 – und Messi läuft.

Der große Bekanntheitsgrad brachte speed4 zu adidas. Messi absolvierte den Parcours – ein Moment, der die Idee weit über den Schul- und Trainingssport hinaus bekannt machte.

2008

Mit Carl Zeiss Jena bis ins DFB-Pokal-Halbfinale.

Durch den Bekanntheitsgrad und die Möglichkeit, Fußballleistungen einzeln messbar zu machen, wurde ich Unterstützer des damaligen Trainers Henning Bürger. Gemeinsam mit dem Team von Carl Zeiss Jena erreichten wir das Halbfinale des DFB-Pokals.

Wolfgang-Alexander Paes mit Henning Bürger, damals Trainer beim FC Carl Zeiss Jena
Wolfgang-Alexander Paes mit Henning Bürger, damals Trainer beim FC Carl Zeiss Jena.

Zeitungsberichte aus der Jena-Zeit · anklicken zum Vergrößern

„Dieser Elfmeter-Flüsterer machte alle Schützen stark.“
„Weltrekord im Visier“ · Speed4-Finale in Wuppertal, 24. Juni 2009.
„Flipper-Training! Ist das Jenas Rettung?“ · Training bei Carl Zeiss Jena.
2010 · Fußball

Der erste Wettbewerb: „Müllermilch sucht den Superdribbler“.

2010 startete der erste Superdribbel-Wettbewerb. Kinder traten auf dem Parcours gegeneinander an und konnten ihre Dribbel-Leistung direkt erleben. Aus diesem Projekt entwickelte sich die sportstation1; die technische Entwicklung übernahm Robert Ramholz.

Publikum verfolgt den Superdribbler-Parcours im Einkaufszentrum
Der Parcours zieht viele Zuschauer an.
Superdribbler-Aufbau bei der Schulmeisterschaft 2010
Der Wettbewerbsaufbau im Einkaufszentrum.
Publikum und Moderation beim Superdribbler-Wettbewerb
Der Wettbewerb wird zum Publikumserlebnis.
Superdribbler-Aktion mit Müller-Milch-Bandenwerbung
Die Aktion im öffentlichen Raum.
Dribbelwettbewerb mit Medienbegleitung
Auch die Medien begleiten den Wettbewerb.
Müllermilch sucht den Superdribbler – Teilnehmer und Maskottchen
Teilnehmer beim Wettbewerb „Müllermilch sucht den Superdribbler“.
Superdribbler-Parcours im Freien mit Publikum
Der Wettbewerb auch unter freiem Himmel.
Superdribbler-Parcours im Einkaufszentrum von oben
Blick auf den Parcours und das Publikum.

Ausgewählte Presseberichte 2010 · anklicken zum Vergrößern

Sport Bild · Hintergrundbericht zum Wettbewerb und Yuri Moraes.
Chemnitz · „Ich dribble schneller als Messi“.
Leipzig · Bericht zum Stadtfinale und den Qualifikationen.
Frankfurt · „Dribbel-König René Helbig auf den Spuren von Messi“.
Krefeld · Die besten Dribbler im Schwanenmarkt.
Krefeld · „DSDSD bringt Krefelds Kinder in Bewegung“.
Center-Nachrichten · „Superdribbler gesucht!“
„Geschickte Kicker“ · die Aktion im Parcours.
Nürnberg · „Nachwuchskicker auf den Spuren von Lionel Messi“.
Wolnzach · „Dribbelstark im Parcours“.
Jena · „Wer ist schneller als Superstar Lionel Messi?“
Ronsdorf · Finalisten und ihre Rekordzeiten.
München · „Sei schneller als Messi!“ im OEZ.
Regensburg · „Junge Dribbler jagten Lionel Messi“.
Bremen · „Bremen hat seine Superdribbler gefunden!“
Detmold · „10 000 sprinten und dribbeln am Hangar“.
Rostock · „Dribbeln und Show: Manager macht KTC zur Bühne“.
Hamburg · „Welcher Hamburger schlägt Lionel Messi?“
Flensburg · „Dribbeln in Perfektion“.
Chemnitz · CFC-Nachwuchsspieler Yuri Moraes schlägt den Messi-Rekord im Parcours.
Köln · „Gabriel dribbelt fast so schnell wie WM-Star Messi“.
Krefeld · „Wer ist schneller als Messi?“
Julia Heine · Bericht über das Jugendfinale.
Erfurt · Jan Knezevic kratzt am Weltrekord von Lionel Messi.
„Superdribbler gesucht!“ · Ankündigung der Aktion.
Linden-Center · „Köstlich, köstlich und sehr beweglich“.
„Mit Schnelligkeit zum Finale“ · die Schultour im Wettbewerb.
Düsseldorf · „Fußball und Modeln beim XXL-Erlebnistag“.
Ronsdorf · Die Wochenschau sucht den schnellsten Läufer.
Chemnitz · „Superdribbler Yuri will Superstar Messi schlagen“.

Was genau hinter der sportstation steckt, zeigt der Clip am Ende.

2010–2013

Bewegungsaktivierung für BLL und BVE.

Ab 2010 waren wir bis 2013 für den BLL (heute Lebensmittelverband Deutschland) und die BVE mit Bewegungsaktivierungen auf der Grünen Woche dabei. Die Idee blieb dabei dieselbe: Menschen selbst in Bewegung bringen und die eigene Leistung direkt sichtbar machen.

Wolfgang-Alexander Paes bei einer Bewegungsaktion
Wolfgang-Alexander Paes mit Kurt Beck, damals Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, auf der Grünen Woche.
Teilnehmerin zeigt ihr Ergebnis an der Bewegungsstation
Ergebnisse erleben und direkt vergleichen.
2013/14 kam Kritik an Werbung in Schulen auf. Danach konzentrierte ich mich wieder ganz auf Fußball.
2011–2014

speed4 wächst bundesweit – von 15 auf 120 Städte.

Aus speed4 wurde in wenigen Jahren eine große Schultour. 2011 waren wir in 15 Städten unterwegs. 2012 wuchs das Netz durch Lizenznehmer auf 80 Städte, 2013 auf 120. Gemeinsam mit contacts & sports – heute expika – bauten wir das Format weiter aus. Auf dem Höhepunkt 2013 brachte die Schultour rund 500.000 Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Bewegung. Ich begleitete diese Entwicklung bis zu meinem Ausstieg 2014. Die Idee lebt im Kindersprint weiter. speed4-Bilder und verlinkte Artikel bei Google ansehen ↗

201115 Städte
201280 Städte · Ausbau durch Lizenznehmer
2013120 Städte · rund 500.000 Kinder
2014Mein Ausstieg
Kinder nehmen an der sportlichen Schultour teil
Schülerinnen und Schüler bei der Schultour.
Schultour-Aktion mit Kindern und Bewegungselementen
Die Idee wurde zur großen Mitmachaktion.
Weiterentwicklung

Aus dem Parcours wird die sportstation1.

Nach speed4 und Superdribbler wurde das System technisch weiterentwickelt: Moderne Sensortechnik und digitale Vernetzung verbanden Bewegung mit sozialen Medien. So entstand ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur sportstation2. Mehr zur Entwicklung auf sportstation.fit.

Ein persönlicher Moment

Warum es eine sportstation braucht. :-)

Die Antwort steckt im Clip. Klick mal drauf – dann wird klar, warum eine neue Lösung her musste.

Und die Idee geht weiter

Von der ersten Lichtschranke
zur sportstation2.

Was als Frage aus dem Tennistraining begann, begleitet mich bis heute: Wie wird Bewegung so motivierend, dass alle gerne noch eine Runde machen?

Die sportstation2 entdecken →
Kinder erleben die sportstation im Sportunterricht – Bild von sportstation2.de